THM参与的Erasmus+项目ACSA在西班牙Santander举办汽车网络安全学院
Internationale Forschung an sicheren Autos
来自德国、意大利、罗马尼亚和土耳其的学生在西班牙Santander参加了由THM教授Rahamatullah Khondoker协调的Erasmus+项目"汽车网络安全学院"(ACSA),该两周线下阶段基于此前4月至6月的八场线上课程,围绕车辆电气电子架构及软硬件安全展开。
Internationale Forschung an sicheren Autos
Stolz halten die internationalen Teilnehmenden der von THM-Professor Dr.-Ing. Rahamatullah Khondoker (vorne, 3.v.l.) mitorganisierten Automotive Cyber Security Academy in Santander ihre Urkunden in den Händen.
Internationale Forschung an sicheren Autos
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13. Oktober 2026
COM_CONTENT_CATEGORY Aus Lehre und Forschung
Moderne, vernetzte Fahrzeuge tauschen Daten aus, kommunizieren mit ihrer Umgebung und steuern viele Funktionen über elektronische Systeme – leistungsfähig, aber auch angreifbar. Wie sich Risiken erkennen und begrenzen lassen, haben Studierende aus Deutschland, Italien, Rumänien und der Türkei bei der Automotive Cyber Security Academy (ACSA) in Santander untersucht.
Das zweiwöchige Arbeitsreffen an der Universidad de Cantabria baute auf einer virtuellen Lehrphase auf. Koordiniert wurde das Erasmus+-Programm von Prof. Dr.-Ing. Rahamatullah Khondoker von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM). In acht Veranstaltungen zwischen April und Juni hatten sich die Teilnehmenden bereits mit Themen wie der Elektrik- und Elektronikarchitektur von Fahrzeugen sowie der Sicherheit von Hard- und Software beschäftigt. Vor Ort ging es darum, dieses Wissen praktisch anzuwenden: mit Fachvorträgen, Workshops, Laborübungen und eigenen Forschungsprojekten.
Auf dem Programm dieses Blended Intensive Programms (BIP) standen unter anderem Datenschutz im Fahrzeug, die Sicherheit von 5G-Kommunikation und aktuelle Entwicklungen in der Automotive Cybersecurity. Christian Esposito von der Università degli Studi di Salerno stellte Forschungstrends in der Fahrzeugsicherheit vor. Weitere Beiträge zeigten, welche Risiken entstehen, wenn Sicherheitsfragen beim Systemdesign zu wenig berücksichtigt werden. In einem Workshop arbeiteten die Studierenden mit realen Werkzeugen und erprobten verschiedene Verfahren der Fahrzeugsicherheit.
Im Zentrum der Präsenzphase stand die gemeinsame Forschungsarbeit. In internationalen Teams bearbeiteten die Studierenden fünf Projekte. Sie modellierten ausgewählte Fahrzeugarchitekturen, untersuchten mögliche Schwachstellen und begannen, ihre Ergebnisse in wissenschaftlichen Beiträgen aufzubereiten. Warum diese Arbeit wichtig ist, zeigt der Aufbau moderner Fahrzeuge: Zahlreiche elektronische Steuergeräte, Mikrocontroller und leistungsfähige Computersysteme sind miteinander vernetzt. Prof. Dr.-Ing. Rahamatullah Khondoker betonte, dass moderne Fahrzeuge aus einer Vielzahl miteinander vernetzter elektronischer Steuergeräte, Mikrocontrollern und leistungsfähigen Computersystemen bestehen. „Diese Vernetzung eröffnet neue Angriffsmöglichkeiten und macht die Absicherung der gesamten Fahrzeugarchitektur zu einer zentralen Aufgabe“, sagte er. Ein Angriff auf einzelne Komponenten könne Auswirkungen auf das Gesamtsystem haben.
Prof. Ramón Agüero, der das Programm an der gastgebenden Universität koordinierte, hob hervor, dass sich Sicherheit nicht nachträglich in ein fertiges Fahrzeug integrieren lasse. Sie müsse von Anfang an mitgedacht werden – bei der Entwicklung von Hardware und Kommunikationssystemen ebenso wie bei der Planung der gesamten Fahrzeugarchitektur. Wie eng diese Forschung und die industrielle Entwicklung zusammenhängen, erlebten die Teilnehmenden bei einem Besuch des Forschungsinstituts „Ikerlan“ im Baskenland. Dort erhielten sie Einblicke in Arbeiten zu Cybersecurity, autonomem Fahren, vernetzter Intelligenz und sicherheitskritischen Fahrzeugsystemen. Fachvorträge und Demonstrationen vermittelten, woran in diesen Bereichen geforscht wird. Zugleich konnten die Studierenden mit ehemaligen Angehörigen der Universidad de Cantabria ins Gespräch kommen.
Der Austausch über Hochschulgrenzen hinweg gehört zum Konzept von ACSA. Neben der THM und der Universidad de Cantabria waren die Università degli Studi di Salerno, die Universitatea Politehnica din Timișoara, die University Politehnica of Bucharest, die Gheorghe Asachi Technical University of Iași, das Izmir Institute of Technology, die Ege University und die Universidade de Coimbra beteiligt. Die Studierenden arbeiteten damit in fach- wie länderübergreifenden Teams zusammen. Ein Ausflug auf den Atlantik und eine Stadtführung durch Santander ergänzten das Programm.
Für die THM ist ACSA Teil einer längerfristigen europäischen Zusammenarbeit in der Ausbildung und Forschung zur Fahrzeugsicherheit. Frühere Präsenzphasen fanden unter anderem in Timișoara, Coimbra und Salerno statt. 2025 war die THM Gastgeberin. Die Ausgabe in Santander führte diesen Austausch fort und verband aktuelle Forschungsfragen mit praktischer Laborarbeit und gemeinsamer Projektentwicklung.
来源:Technische Hochschule Mittelhessen (THM) news · thm.de