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Wie wollen wir in Zukunft unterwegs sein?
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Wie wollen wir in Zukunft unterwegs sein?
Prof. Dr. Katharina Schmitt lehrt Mobilitätsplanung an der THM. (Foto: Guido Broich / generativ erweitert)
Wie wollen wir in Zukunft unterwegs sein?
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14. Oktober 2026
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Mit Start des Wintersemesters hat Prof. Dr. Katharina Schmitt am Fachbereich Bauwesen der THM ihre Arbeit aufgenommen. Sie lehrt Mobilitätsplanung und Mobilitätsmanagement und forscht zur Umsetzung an Hochschulen und in Quartieren sowie zu Mobilstationen, die unterschiedliche Verkehrsmittel verknüpfen.
Die Frage, wie Menschen künftig effizient, nachhaltig und bedarfsgerecht unterwegs sein können, beschäftigt Schmitt schon seit ihrem Studium des Verkehrswirtschaftsingenieurwesens an der Bergischen Universität Wuppertal. Das schloss sie 2013 mit dem Bachelor und 2015 mit dem Master ab. Anschließend arbeitete sie dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliche Verkehrssysteme und Mobilitätsmanagement. 2022 promovierte sie zum Mobilitätsmanagement an Hochschulen und entwickelte dabei eine Leitlinie für dessen Einführung und Umsetzung.
Eine wichtige Ergänzung zur wissenschaftlichen Arbeit war ihre Zeit bei der Stadt Leverkusen. Schmitt war zunächst als Verkehrsplanerin und später als Abteilungsleiterin für Straßen- und Verkehrsplanung tätig. „Dort konnte ich mein wissenschaftliches Wissen in der Praxis anwenden und wertvolle Erfahrungen in der kommunalen Verkehrsplanung sammeln“, sagt sie.
Heute beschäftigt sich Schmitt mit der Planung und Gestaltung von Verkehr: Wie kommen Menschen zuverlässig, sicher und möglichst effizient von A nach B? Dafür werden Infrastruktur und Verkehrsangebote betrachtet und so miteinander verknüpft, dass sie den Bedürfnissen der Menschen bestmöglich entsprechen. In ihrer Forschung interessiert sie besonders, wie sich unterschiedliche Angebote – vom öffentlichen Nahverkehr über Rad- und Fußverkehr bis zu Sharing-Angeboten und digital vernetzten Mobilitätsdiensten – sinnvoll kombinieren lassen.
Diese Perspektive möchte sie auch an ihre Studierenden weitergeben. Sie sollen nicht nur klassische Methoden der Verkehrsplanung kennenlernen, sondern Mobilitätssysteme verstehen und aktiv mitgestalten. „Mit diesem Wissen und frischen Ideen können sie Mobilität neu denken und so einen positiven Einfluss auf Gesellschaft, Umwelt und Lebensqualität nehmen“, formuliert Schmitt ihre Motivation in der Lehre.