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Feierlicher Auftakt im Rathaus zum Thema „Sicherheit in Krisenzeiten“

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Feierlicher Auftakt im Rathaus zum Thema „Sicherheit in Krisenzeiten“ Hamburger Horizonte 2026Feierlicher Auftakt im Rathaus zum Thema „Sicherheit in Krisenzeiten“ 14. Oktober 2026, von Newsroom-Redaktion Foto: Claudia Höhne Der große Festsaal des Hamburger Rathauses ist voll besetzt Foto: Claudia Höhne Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal eröffnet mit ihrem Grußwort die Hamburger Horizonte 2026 Foto: Claudia Höhne Stellen das Konzept der Veranstaltungsreihe vor (v. l. n. r.): Moderatorin Stephanie Rohde, Dr. Christian Suhm (Generalsekretär des Hamburg Institute for Advanced Study), Eva Nemela (Vorständin der Körber-Stiftung) und Prof. Dr. Hauke Heekeren (Präsident der Universität Hamburg) Foto: Claudia Höhne Bei der abschließenden Diskussion (v. l. n. r.): Publizistin Carolin Emcke, Moderatorin Stephanie Rohde und Prof. Dr. Ursula Schröder (wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg) Mit einem Senatsempfang im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses hat Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal am 13. Oktober die Hamburger Horizonte 2026 eröffnet. Unter dem Jahresthema „Zur Sicherheit“ fragt die Veranstaltungsreihe bis zum 23. November, was uns in einer von Krieg und Krisen geprägten Zeit Sicherheit gibt – und wie sich Schutz, Freiheit und Gerechtigkeit miteinander in Einklang bringen lassen. Beim Senatsempfang stand die Frage im Mittelpunkt, worauf Sicherheit in demokratischen Gesellschaften beruht. Nach dem Grußwort der Wissenschaftssenatorin stellten die Initiator:innen der Hamburger Horizonte – Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg, Eva Nemela, Vorständin der Körber-Stiftung, und Dr. Christian Suhm, Generalsekretär des Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS) – im Gespräch das Konzept der Veranstaltungsreihe vor. Im Anschluss diskutierten die Publizistin Carolin Emcke und die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Schröder, wissenschaftliche Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), darüber, worauf Sicherheit in demokratischen Gesellschaften beruht: Welche Verantwortung tragen Staat und Gesellschaft? Wem gilt Schutz? Und welche politischen, ethischen und demokratischen Grundlagen braucht eine Gesellschaft, um Sicherheit gerecht und solidarisch zu organisieren? Moderiert wurde der Abend von der Journalistin und Podcasterin Stephanie Rohde.  Maryam Blumenthal, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Wissenschaft ist stark, weil sie offen ist: Sie teilt Daten, arbeitet über Grenzen hinweg und kommt durch Widerspruch voran. Diese Offenheit macht sie aber auch verwundbar, etwa für Spionage und Desinformation. Schützen können wir sie nicht durch Abschottung, sondern nur gemeinsam: Wir müssen Vertrauen in Wissenschaft stärken und die Gesellschaft muss sie erleben. Deshalb lade ich alle Hamburger:innen ein: Kommen Sie in den nächsten sechs Wochen bei den „Hamburger Horizonten“ an über 30 Orten mit Forschenden ins Gespräch. Ich danke der Körber-Stiftung, der Universität Hamburg und dem HIAS für diese gemeinsame Initiative.“ Eva Nemela, Vorstand der Körber-Stiftung: „Die „Hamburger Horizonte“ finden in diesem Jahr zum zehnten Mal statt – und sie sind eine Erfolgsgeschichte: Als kleines Konferenzformat gestartet haben sie sich zu einem mehrwöchigen Wissenschaftsfestival entwickelt, das im letzten Jahr über viertausend Hamburgerinnen und Hamburger angezogen hat. An der aktuellen Ausgabe beteiligen sich über 40 Hamburger Wissenschafts- und wissenschaftsvermittelnde Institutionen. Sie haben gemeinsam ein attraktives Programm diesmal zum wichtigen Thema „Sicherheit“ auf die Beine gestellt, um Forschende und die Hamburger Stadtgesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen. Wir freuen uns darauf!“ Prof. Dr. Hauke Heekeren, Präsident der Universität Hamburg: „Sicherheit muss in einer Welt brüchiger internationaler Ordnungen neu gedacht werden, auch in Hamburg. Sie umfasst den Schutz kritischer Infrastrukturen, Cybersicherheit und den Umgang mit Risiken des Klimawandels, aber auch die Frage, wer sich im Alltag sicher fühlt und wer besonderen Schutz braucht. Die Universität Hamburg bringt dazu interdisziplinäre Forschung in die „Hamburger Horizonte“ ein. Gemeinsam mit unseren Partnern und im Dialog mit der Stadtgesellschaft wollen wir offen über die Spannungen sprechen, die zwischen Schutz, Freiheit und Gerechtigkeit entstehen.“ Dr. Christian Suhm, Generalsekretär des Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS): „Sicherheit ist ein komplexer Begriff, der in vielen Kontexten des individuellen und gesellschaftlichen Lebens eine wichtige, bisweilen existenzielle Rolle spielt. Wer ist sicher vor wem oder vor was? Wer fühlt sich sicher oder unsicher? Wie sicher ist unsere Freiheit, unsere Demokratie? Die „Hamburger Horizonte‘“2026 führen durch eine beeindruckende Vielfalt von Veranstaltungen ein facettenreiches Panorama von Sicherheitsfragen vor Augen. Sie machen einerseits erfahrbar, wie uns Sicherheit tagtäglich in unterschiedlichen Hinsichten betrifft, und andererseits dringlich, wie sehr wir die Hinsichten zusammendenken müssen.“ Hintergrund Seit 2017 bringen die „Hamburger Horizonte“ hochkarätige Wissenschaftler:innen mit Expert:innen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und dem Hamburger Publikum zusammen. Ziel ist der offene Austausch über Themen, an deren wissenschaftlicher Bearbeitung die Gesellschaft ein besonderes Interesse hat. In der Vergangenheit ging es unter anderem um den „Zerfall von Ordnungen“, „Grenzenlos gesund?“, „Europäisch sein“, „Freiheit in der Krise“, „Bedrohte Vielfalt“, „KI und Wir“ und im vergangenen Jahr um das Thema „Über Wasser“. Veranstaltet wird die Reihe von der Körber-Stiftung, der Universität Hamburg und dem Hamburg Institute for Advanced Study (HIAS). Gemeinsam mit Institutionen wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg, dem DESY und dem NABU Hamburg haben sie auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm an besonderen Orten zusammengestellt. Insgesamt 41 Hamburger Wissenschafts- und wissenschaftsvermittelnde Institutionen tragen 42 Veranstaltungen bei, die das Thema Sicherheit und Schutz aus den verschiedensten Perspektiven in den Blick nehmen: neben dem Senatsempfang unter anderem ein Kneipenquiz, ein Science Slam, interaktive Workshops und Diskussionen, Lesungen und Performances, Museums- und Naturführungen sowie ein Planspiel zur Gesamtverteidigung. Die Hamburger Horizonte werden gemeinsam finanziert durch die Körber-Stiftung und die Universität Hamburg, die hierfür Mittel der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern einsetzt.  Das vollständige Programm, Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen gibt es unter: www.hamburger-horizonte.de Weitere Meldungen Foto: Sprinkenhof GmbH, C.F. Møller Architects 09.10.2026|Im Fokus Rund 217 Mio. Euro für Forschungsneubau HAFUN in der Science City Der Hamburger Senat will das Hamburg Fundamental Interactions Laboratory (HAFUN) in der Science City Hamburg Bahrenfeld mit rund 217 Mio. Euro aus dem Hamburger Investitionsbooster finanzieren. Die Finanzierung erfolgt aus dem der Freien und Hansestadt Hamburg nach dem Länder- und... 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